FAQ

Zu welchem Zeitpunkt können Sie uns beauftragen?

Damit wir Sie unterstützen können, muß Ihre Forderung berechtigt sein, d.h. Ihr Anspruch gegenüber dem Schuldner muß tatsächlich bestehen und der Schuldner darf den Anspruch bisher nicht bestritten haben. Eine weitere Voraussetzung ist, dass sich Ihr Schuldner mit der Bezahlung Ihrer Rechnung bereits im Verzug befindet.
Verzug: www.beck.de
Bei evtl. Fragen zu dieser Thematik können Sie uns gerne kontaktieren.

Welche Dienstleistungen führen wir für Sie aus?

Wir versuchen im vorgerichtlichen Bereich, die Forderung ohne Zuhilfenahme von Gerichten zu erledigen. Der Schuldner wird in einem ersten Mahnschreiben zur Zahlung aufgefordert. Meldet er sich nicht, erhält er ein weiteres verschärftes Mahnschreiben. Zudem wird der telefonische Kontakt zum Schuldner gesucht und versucht, eine vorgerichtliche Lösung zu finden. Es werden dem Schuldner auch Teilzahlungen angeboten sowie diese überwacht. Ist ein Einzug im vorgerichtlichen Bereich nicht möglich und liegt auch keine nachgewiesene Zahlungsunfähigkeit des Schuldners vor, beantragen wir in Abstimmung mit Ihnen einen Mahnbescheid sowie einen Vollstreckungsbescheid und führen nach Vorliegen eines sog. Titels das Vollstreckungsverfahren gegen den Schuldner durch.

Wie kann ich meine Forderung an Sie übergeben?

Am einfachsten übergeben Sie uns Ihre Einzelforderungen, indem Sie unseren Online-Inkassoauftrag nutzen. Oder Sie senden uns einfach die Rechnung/Mahnung per Fax bzw. E-Mail sowie die unterschriebene Inkassovollmacht im Original. Möchten Sie uns mehr als zehn Forderungen übergeben, fordern Sie unser Excel-Formular an.

Wann bekomme ich meine Forderung ausbezahlt?

Das ist bei jedem Fall anders. Am schnellsten geht es, wenn der Schuldner nach unserer ersten Mahnung sofort zahlt. Leider ist dies nicht immer der Fall. Manchmal müssen Ratenzahlungen vereinbart werden, da es dem Schuldner nicht möglich ist, die Forderung auf einmal zu bezahlen. Je nach Höhe der Raten kann sich die Begleichung der gesamten Forderung hinziehen. Auch wenn sich der Schuldner nicht meldet und weitere Maßnahmen, wie z.B. das gerichtliche Mahnverfahren, eingeleitet werden müssen, kann es längere Zeit dauern, bis die Forderung realisiert werden kann. Hier ist Geduld und Hartnäckigkeit gefragt.

Welche Kosten fallen bei unserer Beauftragung an?

Wir berechnen unsere Inkassogebühren analog dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Gerichtskosten, Gerichtsvollzieherkosten und weitere Auslagen werden direkt vom Auftraggeber getragen und dem Schuldner weiterbelastet. Wir beraten Sie bzgl. der Konditionen gerne persönlich um flexibel auf die unterschiedlichen Anforderungen unserer Auftraggeber eingehen zu können (Kontakt).

Wer trägt die Kosten unserer Beauftragung?

Als Dienstleistungsunternehmen sind wir auch darauf angewiesen, kostendeckend zu arbeiten. Ebenso wie in anderen Unternehmen ist es auch bei unserer Beauftragung so, dass der Auftraggeber unsere Vergütung zu bezahlen hat. Kein Unternehmen, kein Dienstleister, auch kein Inkassounternehmen, kann Leistungen erbringen, ohne dass Kosten entstehen. Diese erstattungsfähigen Inkassokosten werden dem Schuldner als Verzugsschaden gemäß § 280, 286 BGB weiterbelastet (BVerfG, 07.09.2011, 1 BvR 1012/11). Bei Zahlung dieser Kosten durch den Schuldner hat der Auftraggeber damit keine Kosten zu tragen. Werden diese Kosten vom Schuldner nicht erstattet, sind diese von unserem Auftraggeber zu begleichen. Bezahlt der Schuldner entgegen unserer Aufforderung direkt an den Auftraggeber, ist der Auftraggeber verpflichtet, die entstandenen Inkassokosten an uns abzuführen.

Wer trägt eine vereinbarte Erfolgsprovision?

Vereinbaren Inkassounternehmen und Auftraggeber eine Erfolgsprovision, so ist diese im Innenverhältnis zwischen Gläubiger und Schuldner nach überwiegender Auffassung von Rechtsprechung und Literatur nicht als Verzugsschaden vom Schuldner zu erstatten, so dass der Aufraggeber diese Vergütung alleine trägt. Die Höhe des Provisionssatzes richtet sich insbesondere auch danach, ob das Inkassounternehmen das Kostenrisiko vollständig übernimmt oder das Kostenrisiko beim Auftraggeber verbleibt.

Brauchen Sie für ein Mahnbescheidsverfahren einen Rechtsanwalt?

Nein, Inkassounternehmen sind auch im Mahnbescheidsverfahren vertretungsbefugt, d.h. sie können auch einen gerichtlichen Mahn- und Vollstreckungsbescheid beantragen, wenn außergerichtliche Maßnahmen nicht zu einer Zahlung geführt haben. Wir begleiten das Verfahren bis zur Erlangung eines vollstreckbaren Titels und darüber hinaus.

Was ist ein vollstreckbarer Titel?

Ein Titel sichert Ihre Geldforderung 30 Jahre lang vor der Verjährung. Die wichtigsten Titel sind Urteile, Prozessvergleiche, Vollstreckungsbescheide und vollstreckbare Urkunden.

Wann ist unsere Tätigkeit beendet?

Der jeweilige Auftrag gilt als unbefristet erteilt. Der Auftrag endet mit Beitreibung der Gesamtforderung sowie bei Uneinbringlichkeit der Forderung. Dies bedeutet manchmal, die Angelegenheit über Jahre hinweg zu beobachten. Einen Erfolg versprechen können wir nicht, allerdings tun wir alles in unserer Macht stehende, einen Erfolg für Sie zu verbuchen. Wir weisen auch darauf hin, dass jeder Schuldner aufgrund seiner persönlichen und wirtschaftlichen Situation anders zu behandeln ist und sich daher die Bearbeitung manches Auftrages auch länger hinziehen kann.


Wir konnten Ihre Frage nicht beantworten?

Natürlich stehen wir Ihnen gerne auch telefonisch oder per E-mail zur Verfügung (Kontakt).

Je früher Sie uns Ihre Forderungen zum Inkassoeinzug übergeben, desto größer sind die Erfolgsaussichten für Ihr Geld!

Nehmen Sie deshalb gleich Kontakt mit uns auf und lassen Sie sich unverbindlich beraten.

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